April 4

Asynchron von Matthias Grabo

In „Asynchron“ geht es um den Künstler Quinn, der sich plötzlich in einer düsteren Zukunft wiederfindet, in der sich die Welt komplett verändert hat: Tödliche Monster streifen nachts in den Straßen umher und die überlebenden Menschen denken nicht einmal daran, einander zu vertrauen und zusammenzuarbeiten. Und zu allem Überfluss hat er keine Ahnung, wohin seine Freundin Eve verschwunden ist…

Es gibt Einiges, was dieses Buch von anderen seiner Art unterscheidet: Alleine die Art der Apokalypse, aber auch die auftretenden Monster, deren Beschreibung und Fähigkeiten mir gut gefallen haben. Aber auch die menschlichen Gegner haben es in sich und sind nicht zu unterschätzen.

Die Figuren haben mich ebenfalls beeindruckt. Sie sind allesamt weit von perfekt entfernt, was sie umso realistischer macht und zu überraschenden, aber nicht unglaubhaften Handlungen befähigt. Sie haben alle ihre eigenen Persönlichkeiten und Beziehungen untereinander, die einen großen Teil der Spannung ausmachen.

Die Handlung ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und es werden langsam immer mehr Hintergründe enthüllt. Es gibt eine gute Mischung aus Action und Erklärungen, sodass es nie langweilig wird. Vor allem das Ende hat es in sich und macht mich gespannt auf die Fortsetzung, denn es bleiben noch einige interessante Fragen offen.

Auch, dass ein Teil der Handlung Quinns Überlebenskampf in der „Gegenwart“ folgt und der andere Eves in der Vergangenheit, hat mir gefallen und die Geschichte gut aufgelockert, was auch daran liegt, dass sie zwei unterschiedlichen Bedrohungen ausgesetzt sind.

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VeröffentlichtApril 4, 2021 von LilithCaedes in Kategorie "Uncategorized

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