November 17

Ich verwese von Tanja Hanika

Als Zombies beginnen, über die Menschheit herzufallen, ist Elisa eines ihrer ersten Opfer. Nun selbst eine Untote, stromert sie durch die Straßen auf der Suche nach Menschenfleisch…

Was als typische Zombie-Geschichte anfängt, verwandelt sich dadurch in eine ganz andere Erfahrung, weil man sie plötzlich aus der Perspektive der Untoten selbst sieht. Vor allem der Übergang vom denkenden Menschen zum Zombie ist sehr gelungen dargestellt.

Gleichzeitig ist einem die Protagonistin trotz allem noch sympathisch und man fiebert auf zwiegespaltene Art und Weise noch mit ihr mit. Als Leser stellt sich einem die Frage, welches Schicksal für sie und vor allem ihre Familie nun wünschenswert wäre, was ebenfalls interessant umgesetzt wird.

Auch der Wechsel von der vermeintlichen Idylle am Anfang zum totalen Chaos, in dem man als Mensch vollkommen überfordert ist, ist realistisch und spannend beschrieben worden. Sowieso ist der Schreibstil flüssig und angenehm zu lesen.

Insgesamt ist „Ich verwese“ (was übrigens auch ein großartiger Titel ist) eine Geschichte, die ein ganz anderes Licht auf das Schicksal von Zombies wirft und mit einer spannenden und unvorhersehbaren Handlung punktet.

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VeröffentlichtNovember 17, 2020 von LilithCaedes in Kategorie "Uncategorized

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