Tank Girl Classic von Alan C. Martin und Jamie Hewlett
Nach Jahren habe ich mich endlich aufgerafft und Tank Girl Classic 1 bis 14 gelesen, um herauszufinden, warum diese Comicreihe als Klassiker gilt.
Also habe ich mich auf eine Reise in das ferne Australien begeben, in dem scheinbar eine ehemalige Soldatin, die ihren Job verloren hat, nachdem ein Auftrag gehörig schiefgelaufen ist, woraufhin sie mit ihrem Panzer abgehauen ist, und ihr Freund, der zufälligerweise ein mutiertes Känguru ist, ihr Unwesen treiben und dabei Abenteuer erleben, die mehr oder weniger Sinn ergeben.
Diese reichen von Kämpfen gegen andere Söldner oder sogar die Mafia bis zu Drogentrips und sonstigen Freizeitbeschäftigungen, die der bunten Truppe so einfallen. Eins ist aber sicher: Es wird verrückt, voller Anspielungen auf die damalige Politik und Popkultur und die vierte Wand wird konstant durchbrochen.
Diese Anspielungen sind aus heutiger Sicht allerdings auch eine Schwäche des Comics, weil eine jüngere Person, die nicht zur gleichen Zeit aufgewachsen ist als die Autoren, dadurch häufig verwirrt wird.
Insgesamt lohnt es sich aber definitiv, dieser Reihe eine Chance zu geben, denn mit dem Humor, der Action und dem markanten Zeichenstil, den Gorillaz-Fans leicht wiedererkennen, wird Tank Girl zu einem einzigartigen Comic-Erlebnis.