November 22

Soontown (Gesamtausgabe) von Clark C. Clever

Die Soontown-Trilogie begleitet die beiden TeenagerInnen Ellen und Ricco, die sich in ihrer amerikanischen Heimatstadt sowohl mit den Problemen des Alltags, als auch mit UFOs, Killer-Cyborgs und sogar einem waschechten Alienangriff herumschlagen müssen.

Daraus entwickelt sich eine humorvolle und gleichzeitig spannende Geschichte um die skurrilen Bewohner Soontowns und die Verflechtungen, durch die sie alle auf ihre eigene Art und Weise in die Geschehnisse hineingezogen werden. Dabei lernt mensch sie schnell kennen und lieben. Was mir an der Reihe besonders gefällt, ist die Vielzahl von Charakteren, die alle im Kontext der Geschichte realistisch, für unsere Verhältnisse aber eher liebenswert verrückt – und auf jeden Fall sehr menschlich – sind.

Dass es sich hier um keine bierernste Science Fiction handelt, ist damit schon klar. Obwohl es der Handlung definitiv nicht an Spannung fehlt und mensch mit den Protagonisten mitfiebern kann, wird die ganze Sache mit Humor genommen. Das merkt mensch schon an der Art und Weise, wie die jeweiligen Bösewichte ihre Pläne umsetzen wollen, aber auch am humorvollen Schreibstil.

Sowieso wird hier mit einigen Klischees über das Leben in Amerika und die Außerirdische gespielt, was die Geschichte an einigen Stellen realitätsnah und an anderen komplett abgefahren erscheinen lässt. „Soontown“ ist wie ein 80er-Sci-Fi-Film in Buchform und bietet damit in allen drei Bänden beste Unterhaltung.

Am Ende trifft man noch einmal auf alle liebgewonnen Charaktere, deren Handlungsstränge zufriedenstellend abgeschlossen werden und bekommt natürlich auch die Auflösung des Rätsels, das die Reihe von Anfang an begleitet hat, sodass mensch hier eine komplett abgeschlossene Geschichte bekommt.

Dezember 19

Sonntags kommt das Alien von Clark Clever

Im ersten Band der Soontown-Trilogie gehen Ellen und Ricco auf Ufo-Jagd, nachdem sie entsprechende Gerüchte aufgeschnappt haben. Doch natürlich geht es in Soontown auch sonst drunter und drüber, sodass dieses Flugobjekt bei Weitem nicht das einzige Problem ist, dem sie sich stellen müssen.

Dabei lernt man die skurrilen Bewohner der Stadt schnell kennen und lieben. Was mir an der Reihe besonders gefällt, ist die Vielzahl von Charakteren, die alle im Kontext der Geschichte realistisch, für unsere Verhältnisse aber eher liebenswert verrückt – und auf jeden Fall sehr menschlich – sind.

Auch die Handlung kann sich sehen lassen. Es werden mehrere Erzählstränge eingeführt, die alle an sich spannend sind und sich an überraschenden Stellen verbinden.

Interessant finde ich auch, wie das Genre Science Fiction hier umgesetzt wird. Das Buch spielt in einer nicht ganz so fernen Zukunft, in der die Menschheit zwar noch auf der Erde lebt, es aber einige technische Neuerungen gibt. Dadurch fühlt man sich stellenweise an sein eigenes Leben erinnert, wird aber auch immer wieder von den Innovationen überrascht.

Insgesamt gefällt mir gut, wie eine spannende Story, sympathische Charaktere und der humorvolle Schreibstil verbunden werden. Man hat beim Lesen gleichzeitig ein Grinsen im Gesicht und möchte unbedingt wissen, wie es ausgeht.

November 14

Ewig lockt der Android von Clark Clever

Erneut wird Soontown zum Opfer eines futuristischen Dramas, als Aliens ihren lange vorbereiteten Plan, an menschliche Opfer und deren DNA zu kommen, ausgerechnet bei der Spring Break Party in die Realität umsetzen.

Und wieder ist es eine Gruppe verrückter Stadtbewohner, mitten unten ihnen natürlich Ellen und Ricco, die versuchen, dagegen vorzugehen. Dabei trifft man allerlei Charaktere aus den vorherigen Bänden wieder, die nichts von ihrem Charme verloren haben und mit ihren Macken und Eigenheiten gut unterhalten.

Dass es sich hier um keine bierernste Science Fiction handelt, ist damit schon klar. Obwohl es der Handlung definitiv nicht an Spannung fehlt und man mit den Protagonisten mitfiebern kann, wird die ganze Sache mit Humor genommen. Das merkt man schon an der Art und Weise, wie die Außerirdischen die Menschen in ihre Fänge bekommen wollen, aber auch am humorvollen Schreibstil.

Sowieso wird hier mit einigen Klischees über das Leben in Amerika und die Außerirdische gespielt, was die Geschichte an einigen Stellen realitätsnah und an anderen komplett abgefahren erscheinen lässt.

Am Ende trifft man noch einmal auf alle liebgewonnen Charaktere, deren Handlungsstränge zufriedenstellend abgeschlossen werden und bekommt natürlich auch die Auflösung des Rätsels, das die Reihe von Anfang an begleitet hat. Alles in allem ist „Ewig lockt der Android“ ein würdiger Abschluss der Saga, der all ihre Stärken noch einmal aufgreift.

Juli 15

Täglich grüßt der Cyborg von Clark Clever

In Soontown geht es wieder einmal hoch her: Ein selbstgebastelter Kernreaktor, der explodiert und eine ganze Wohnung mit sich reißt, ist nicht das einzige Experiment, was schiefläuft, denn der zweite Fehlversuch versetzt die ganze Stadt in Angst und Schrecken.

Daraus entwickelt sich eine humorvolle und gleichzeitig spannende Geschichte um die Bewohner Soontowns und die Verflechtungen, durch die sie alle auf ihre eigene Art und Weise in die Geschehnisse hineingezogen werden.

Dadurch bekommt man einen Eindruck von all den schrägen und sympathischen Gestalten, die sich in der Stadt tummeln und diese gleich viel lebendiger und charmanter machen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Science Fiction Büchern erlebt man hier auch den Alltag der Protagonisten mit, der nicht alleine von der Ausnahmesituation, in die sie geworfen werden, sondern auch von ihren gewöhnlichen Problemen dominiert wird.

Insgesamt ist die Geschichte locker zu lesen, was zum einen an den Charakteren liegt, mit denen man sich gut identifizieren kann, obwohl sich ihr Leben durch die futuristischen Elemente teilweise von unserem unterscheidet, zum anderen am flüssigen Schreibstil.