Dezember 5

Der letzte Kolonist von Sebastian Schaefer

Die Story dieses Buches kurz zusammenzufassen, ist eigentlich unmöglich. Es verfolgt verschiedenste Protagonisten, die aus allen Ecken des Universums zusammenkommen, um ihre Rolle in einem Plan zu spielen, der in einer Zukunft geschmiedet wurde, die praktisch wieder Vergangenheit ist.

Dass die Handlung damit an vielen Stellen aus dem Rahmen einer typischen Sci-Fi-Geschichte fällt, ist klar. Während des Lesens gab es zahlreiche Momente, in denen ein Puzzlestück an seinen Platz gefallen und ein Teil des Gesamtbildes enthüllt hat, was durch den langsamen Aufbau, in dem die jeweiligen Protagonisten sich dem Showdown noch nähern, besonders spannend wird.

Die Hauptcharaktere bieten auch eine Vielfalt, wie man sie selten erlebt. Der Autor beschränkt sich nicht auf Menschen, sondern erschafft zahlreiche Persönlichkeiten, die anderen Spezies und ideologischen Gruppen angehören. Ein einziger Nachteil dieser Menge ist allerdings, dass man sich stellenweise wünscht, mehr über die Charaktere erfahren zu können, die man alle auf verhältnismäßig wenigen Seiten kennenlernt.

Trotzdem fällt es einem nicht schwer, sich in die Protagonisten hineinzuversetzen, auch wenn sie sich teilweise stark von Menschen unterscheiden oder entgegengesetzte Motive haben. Sie sind glaubhaft geschrieben, was aber nicht bedeutet, dass sie einen durch ihre Handlungen nicht überraschen können.

Insgesamt hat mich „Der letzte Kolonist“ von der ersten bis zur letzten Seite begeistert, vor allem, was die Kreativität beim Erschaffen der Welt(en) und beim Austüfteln der Handlung angeht, deren Einzelteile sich perfekt zusammenfügen.

November 27

Kris Longknife – Die Invasion von Mike Shepherd

Im dritten Band der Reihe um Kris Longknife muss die Protagonistin innerhalb von wenigen Tagen eine behelfsmäßige Armee auf die Beine stellen, um ihre Heimat Wardhaven gegen unbekannte Invasoren mit hochmodernen Kriegsschiffen zu verteidigen.

Zugute halten muss ich dem Buch auf jeden Fall, dass die Genre-Bezeichnung Science Fiction dieses Mal ernst gemeint ist: Der Großteil der Seiten wird damit verbracht, die Endschlacht zu planen und dafür die Raumschiffe aufzumotzen und die technischen Details zu besprechen.

Hier setzt auch wieder die größte Schwäche der Reihe ein: Es wird sehr viel geredet und diskutiert, was viel mehr Seiten einnimmt, als es sollte. Nur am Anfang gibt es eine actionreiche Geschichte, die nicht wirklich mit dem Rest des Buches zusammenhängt, und am Ende die einzige Schlacht, die das etwas auflockern.

Kris selbst hat mir als Protagonistin immer noch nicht wirklich gefallen, weil sie sich ständig selbst bemitleidet, während ihre Umgebung der Meinung zu sein scheint, dass sie absolut perfekt ist, aber ihre Freunde und Verbündete sind sympathisch und ihre Dialoge wirken natürlich.

Insgesamt hat mir der zweite Teil definitiv besser gefallen als sein Vorgänger, weil man das Gefühl bekommen hat, dass sich die Protagonisten wirklich in Gefahr befinden, auch wenn er sich in der Mitte stark gezogen hat.

November 14

Ewig lockt der Android von Clark Clever

Erneut wird Soontown zum Opfer eines futuristischen Dramas, als Aliens ihren lange vorbereiteten Plan, an menschliche Opfer und deren DNA zu kommen, ausgerechnet bei der Spring Break Party in die Realität umsetzen.

Und wieder ist es eine Gruppe verrückter Stadtbewohner, mitten unten ihnen natürlich Ellen und Ricco, die versuchen, dagegen vorzugehen. Dabei trifft man allerlei Charaktere aus den vorherigen Bänden wieder, die nichts von ihrem Charme verloren haben und mit ihren Macken und Eigenheiten gut unterhalten.

Dass es sich hier um keine bierernste Science Fiction handelt, ist damit schon klar. Obwohl es der Handlung definitiv nicht an Spannung fehlt und man mit den Protagonisten mitfiebern kann, wird die ganze Sache mit Humor genommen. Das merkt man schon an der Art und Weise, wie die Außerirdischen die Menschen in ihre Fänge bekommen wollen, aber auch am humorvollen Schreibstil.

Sowieso wird hier mit einigen Klischees über das Leben in Amerika und die Außerirdische gespielt, was die Geschichte an einigen Stellen realitätsnah und an anderen komplett abgefahren erscheinen lässt.

Am Ende trifft man noch einmal auf alle liebgewonnen Charaktere, deren Handlungsstränge zufriedenstellend abgeschlossen werden und bekommt natürlich auch die Auflösung des Rätsels, das die Reihe von Anfang an begleitet hat. Alles in allem ist „Ewig lockt der Android“ ein würdiger Abschluss der Saga, der all ihre Stärken noch einmal aufgreift.

November 8

Kris Longknife – Unter Quarantäne von Mike Shepherd

Im zweiten Teil der Reihe unternimmt Kris eine Reise zum Planeten Turantic, um ihren besten Freund Tommy zu retten, wird dabei aber in eine Verschwörung hineingezogen, der sie eher in der Rolle der Prinzessin und Spionin entgegentreten muss als in der der Soldatin.

Das ist auch der Grund dafür, dass ich von der Story negativ überrascht wurde. Statt Weltraumaction und spannenden, mit Laserwaffen ausgetragenen Kämpfen erwartet einen Leser hier eher ein Einblick in die gesellschaftlichen Pflichten einer Prinzessin, wobei jedes ihrer Outfits zu den dutzenden Anlässen bis ins kleinste Detail beschrieben werden muss und Kris sich immer wieder selbst bemitleidet, wie hart das Leben als Prinzessin doch ist.

An dieser Stelle muss ich auch noch einmal darauf eingehen, dass der (männliche) Autor scheinbar versucht hat, eine „starke weibliche Protagonistin“ zu erschaffen, dabei aber in einige Fettnäpfchen getreten ist. Zum Beispiel hätte die Tatsache, dass sie kleine Brüste hat und das scheinbar als Tragödie empfindet, weitaus weniger Erwähnung finden können. Auch, dass sie ständig ohne wirkliche Rechtfertigung in extrem knappe Outfits gezwängt werden muss, hat es schwierig gemacht, in die Geschichte hineinzukommen.

Eine weitere Schwäche des Buches ist es, dass der Großteil der Geschehnisse nicht zur Handlung beiträgt und rückblickend, wenn man die Auflösung kennt, einfach hätte gestrichen werden können. Man kämpft sich als Leser von Dialog zu Dialog und wartet einfach darauf, dass das Versprechen von „Science Fiction“ endlich eingelöst wird.

Es gibt zwar interessante Ansätze, wie zum Beispiel die Hintergrundgeschichte der Zofe Abby, die etwas zu verbergen scheint, oder die geplante Entführung einer Senatorentochter, doch aus diesen entwickelt sich im Verlaufe der Handlung nichts und sie werden am Ende einfach unter den Tisch fallen gelassen.

Die Verschwörung, um die es dann tatsächlich geht, ist allerdings interessant, auch wenn ihr zu wenig Platz eingeräumt wird, und im Finale hat der Autor einige der oben genannten Schwächen mit einer Portion Action wieder ausgebügelt.

Oktober 25

Heliosphere 2265: Der Fraktal-Zyklus von Andreas Suchanek

Die erste Staffel von Heliosphere 2265 bietet alles, was ich mir von einer Science Fiction-Reihe wünsche: Eine Raumschiff-Crew, deren Facetten man nach und nach kennenlernt, auf wichtiger Mission, viel Weltraum-Action, und politische Intrigen im Hintergrund, die das Schicksal der Menschheit auf Messers Schneide stehen lassen.

Durch die vielen Charaktere ist es zwar anfangs etwas schwierig, sich zu orientieren, das legt sich jedoch schnell. Vor allem bieten die Figuren durch ihre Vergangenheiten und Persönlichkeiten viel Konfliktpotential, das sich natürlich immer im denkbar ungünstigsten Moment entlädt und damit die Spannung noch weiter in die Höhe treibt.

Wenn man das Ganze an einem Stück liest, merkt man, dass die Bände eigentlich in kleineren Abschnitten veröffentlicht wurden, weil sich viele Figurenbeschreibungen wiederholen. Andererseits sorgt das auch dafür, dass man sich besser merken kann, wer wer ist. Einen Vorteil hat das Format noch: Weil der erste Zyklus aus zwölf Bänden besteht, bekommt man zwischendrin immer wieder kleine „Zwischenfinale“ samt Plottwists und neuen Gefahren, die einen ans Buch fesseln.

Vor allem die Handlung hat mich mit ihrer Tiefe positiv überrascht. Den armen Protagonisten wird wirklich keine Pause gegönnt und sie werden ständig mit Halbwahrheiten abgespeist und von Intrige zu Intrige gehetzt, was für mich als Leser sehr unterhaltsam ist, auch wenn es mir nicht schwer gefallen ist, mich in die Hauptcharaktere, die alle mit eigenen Stärken und Schwächen daherkommen, hineinzuversetzen.

Insgesamt ist die Mischung aus Action, Politik, interessanten Fakten über die Raumschiffe und allgemeine Technik, und den persönlichen Schicksalen der Charaktere gut gelungen und man fühlt sich von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten.

Oktober 21

Homo Inferis von Daniel Böckeler

Nachdem die Welt von einem für Menschen giftigen, gelben Nebel bedeckt wurde, in dem schreckliche Kreaturen hausen, überlebt ein Teil der Menschheit in Bunkern. In so einer Arche wächst auch Nikki auf, und als die Lotterie sie auslost, muss sie mit einem Team an die Oberfläche, um nach Ressourcen zu suchen.

Mich hat das allgemeine Setting und der Handlungsablauf direkt an eine Mischung aus der Metro-Reihe und den Tributen von Panem erinnert, weshalb mir die hier aufgebaute Welt nicht unbedingt einzigartig vorgekommen ist. Der Spannung tut das allerdings keinen Abbruch, denn man fiebert mit der Protagonistin mit, wenn sie sich in dieser lebensfeindlichen Umgebung beweisen muss.

Beeindruckt hat mich auch, wie die Ereignisse ineinander übergehen, sodass man das Gefühl bekommt, dass die „Choreographie“ vom Autor perfekt geplant wurde. Dazu kommt, dass die Actionszenen sehr lebendig beschrieben werden und sich die Protagonisten ständig in ungewöhnlichen Situationen befinden, in denen sie schnell handeln müssen, was die Spannung zusätzlich erhöht.

Interessant sind auch die Unterschiede zwischen dieser neuen Welt und unserer, egal, ob es um Geld geht, das dort keine Rolle mehr spielt, Entscheidungsfreiheiten oder Religion, die hier erst ausgestorben war und sich im Verlauf der Handlung langsam wieder etabliert.

Lobend erwähnen muss ich außerdem, dass hier sehr gut nachvollziehbar ist, warum die Gesellschaft in der Arche so vielen Zwängen unterworfen ist, was die Berufs- und Partnerwahl oder allgemein die Lebensweise angeht. Dadurch wirkt die Lebenssituation auf der einen Seite bedrückend und dystopisch, aber auch realistisch.

Oktober 7

Oseberg Paradoxon: Krieg des Großen Tages von Marco Boehm

Zuallererst sei gesagt: „Oseberg Paradoxon“ lässt sich in keine Schublade stecken, alleine vom Genre her. Was als Krimi anfängt, entwickelt sich ganz schnell in etwas, das ich in Ermangelung einer besseren Beschreibung als „Science-Fiction-Thriller“ bezeichnen würde. Hier werden diese Genres aber nicht einfach vermischt, vielmehr kommt es zu einem klaren Bruch, was ich so noch nie gelesen habe.

Viel mehr kann ich zur Handlung auch nicht verraten, ohne zu spoilern, deshalb mache ich bei den Charakteren weiter: Die Protagonisten sind allesamt sympathisch und einzigartig und vor allem ihre humorvollen und bissigen Dialoge untereinander machen beim Lesen einfach nur Spaß.

Das gilt auch für Kapitelnamen, über die ich häufiger mal schmunzeln musste. Sowieso wird die ganze Thematik mit einer ordentlichen Prise Humor genommen, ohne dass die Handlung dadurch an Spannung verliert. Dass humorvolle Kommentare der Charaktere in den teilweise extrem philosophischen Gesprächen in der zweiten Hälfte des Buches nicht negativ aufgefallen sind, sondern einfach koexistieren, hat mich wirklich beeindruckt.

Ebenso gut gelöst ist, wie die drei Handlungsstränge der Protagonisten aus dem ersten Teil miteinander verbunden werden. Als Leser kann man sich anfangs nur schwer vorstellen, wie sie genau zusammenhängen und hat dann ein Aha-Erlebnis nach dem anderen, wenn die Charaktere aufeinandertreffen oder ihre Handeln Auswirkungen auf die anderen hat.

Insgesamt ist das hier ein Buch, das einen Leser immer wieder überrascht, ohne dabei auf billige oder vorhersehbare Plottwists zu setzen. Es gibt im Gegensatz dazu zahlreiche Momente, in denen man praktisch spürt, wie das letzte Puzzleteil an seinen Platz fällt und ein Gesamtbild, mit dem man nicht gerechnet hätte, preisgibt. Also: Wer sich überraschen lassen und ein Buch lesen will, das mit Fug und Recht von sich behaupten kann, einzigartig zu sein, der ist hier gut beraten!

August 23

Tika von Jeremy Iskandar

„Tika“ ist eine Cyberpunk-Kurzgeschichte, die im Indonesien der Zukunft spielt und den Mord an einem politischen Abgeordneten mitsamt aller Verwicklungen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet: Von den Drahtziehern über Unschuldige, die in die Sache hineingezogen werden, bis zu der Polizistin, die ihn lösen soll.

Diese Vielfalt an Perspektiven verschafft interessante Eindrücke in die Handlung und vermittelt auch Informationen, die nicht anders hätten herübergebracht werden können, aber anfangs hat mich die Zahl der Charaktere ein bisschen erschlagen. Sobald man allerdings einen besseren Überblick hat, legt sich das auch wieder und man weiß zu schätzen, so viele Ansichten zu haben.

So bekommt man jedes Detail der Handlung mit, die spannend anfängt und auch auf diesem Niveau weitermacht. Stellenweise hätte ich mir gewünscht, dass sich die Geschichte ein bisschen mehr Zeit nimmt, zum Beispiel für die Polizeiarbeit, allerdings liegt das vor allem am Format einer Kurzgeschichte.

Lobenswert erwähnen muss ich auch die Beschreibung der Kultur Indonesiens und wie sie in die Zukunft versetzt wurde. Ich hatte bisher keine wirklichen Kontaktstellen mit diesem Land und bin beeindruckt davon, wie lebensnah die Situation dort beschrieben wurde, egal, ob es um die Lebenssituation von zwei armen Kindern oder die politischen Verwicklungen geht.

Der angenehme Schreibstil glänzt in den nervenzerreißenden Gesprächen, in denen beide Kontrahenten genau abwägen müssen, was sie sagen und wie sie es formulieren und den Actionszenen, und lässt einen die ungefähr 100 Seiten praktisch verschlingen.

August 19

Mars Ultor: Schattenwelten von David Reimer

Es fällt nicht schwer, den Vergleich zu dem im Klappentext erwähnten Blade Runner zu ziehen, wenn man die ersten Kapitel von „Schattenwelten“ liest: Eine düstere Zukunftsvision mit einer Stadt, in der der Regen unablässig auf die Neonreklamen tropft und Söldnern, die auf eine gefährliche Reise für einen zwielichtigen Konzern gehen müssen.

Das Setting, das mit stimmungsvollen Beschreibungen und technischen Neuerungen, die, wie der interessante Anhang erklärt, gar nicht mehr so ferne Zukunftsmusik sind, aufwarten kann, ist eine der großen Stärken des Buches.

Eine weitere ist die Spannungskurve, die einen durch unvorhergesehene Wendungen, nervenaufreibende Situationen, in die die Protagonisten geworfen werden, und die dämmernde Erkenntnis, dass Wayaki Industries doch ein bisschen mehr Dreck am Stecken hat, als erwartet, auf eine regelrechte Achterbahnfahrt mitnimmt.

Ich habe allerdings noch zwei Kritikpunkte anzumerken, die mich zwar beim Lesen nicht direkt aus dem Flow geholt haben, mir aber doch ab und zu negativ aufgefallen sind: Teilweise sind die Sätze in den Dialogen merkwürdig lang und wirken, als sollten sie lieber durch einen Punkt als durch ein Komma getrennt werden, und meiner Meinung nach werfen die Charaktere auch zu schnell mit ihren Hintergrundgeschichten um sich, anstatt erst einmal langsam Vertrauen aufzubauen.

Alles in allem ist „Mars Ultor: Schattenwelten“ ein spannendes und unterhaltsames Buch, das vor allem nach seinem Ende, das noch ein paar Fragen offen lässt, Lust auf die Fortsetzung macht.

Juli 15

Täglich grüßt der Cyborg von Clark Clever

In Soontown geht es wieder einmal hoch her: Ein selbstgebastelter Kernreaktor, der explodiert und eine ganze Wohnung mit sich reißt, ist nicht das einzige Experiment, was schiefläuft, denn der zweite Fehlversuch versetzt die ganze Stadt in Angst und Schrecken.

Daraus entwickelt sich eine humorvolle und gleichzeitig spannende Geschichte um die Bewohner Soontowns und die Verflechtungen, durch die sie alle auf ihre eigene Art und Weise in die Geschehnisse hineingezogen werden.

Dadurch bekommt man einen Eindruck von all den schrägen und sympathischen Gestalten, die sich in der Stadt tummeln und diese gleich viel lebendiger und charmanter machen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Science Fiction Büchern erlebt man hier auch den Alltag der Protagonisten mit, der nicht alleine von der Ausnahmesituation, in die sie geworfen werden, sondern auch von ihren gewöhnlichen Problemen dominiert wird.

Insgesamt ist die Geschichte locker zu lesen, was zum einen an den Charakteren liegt, mit denen man sich gut identifizieren kann, obwohl sich ihr Leben durch die futuristischen Elemente teilweise von unserem unterscheidet, zum anderen am flüssigen Schreibstil.