Januar 18

Piratengesindel: Untergang von Florian Clever

Im dritten und letzten Band der Piratengesindel-Saga muss sich Casim endlich seinem größten Widersacher, seinem eigenen Onkel, stellen. Doch ist der junge Kaufmannssohn dem intriganten Händler gewachsen?

Für das große Finale werden noch einmal alle Register gezogen: Epische Seeschlachten, hinterhältige Pläne und actionreiche Nahkämpfe. Es bleibt bis zum Schluss spannend, wie der Schicksalsgott Taront da seine Späße mit Casim und seiner Crew treibt.

Die liebgewonnenen Pirat:innen aus den ersten beiden Teilen sind natürlich auch wieder dabei und der Eine oder Andere zeigt noch eine ganz andere Seite an sich, im Guten wie im Schlechten.

Auch Casim selbst macht eine stolze Veränderung durch. Die Verwandlung vom Kaufmannssohn zum Piratenfürsten scheint abgeschlossen, aber so leicht lässt er sich nicht in eine Schublade stecken.

Alles in allem bietet der Abschlussband der Reihe wieder beste Unterhaltung und einige Überraschungen, die Casims Reise bis zum Ende turbulent und unvorhersehbar sein lassen.

November 23

Piratengesindel: Inferno von Florian Clever

Die Grauen Seelen scheinen keine Chance gegen die Scharen der Seehexe Bora Gon zu haben, als Casim eine weitere Vision erhält, die das Schicksal wenden könnte. Doch kann er dem Schicksalsgott Taront nach all den Rückschlägen noch trauen? Und werden die Grauen Seelen alles auf diese zweifelhafte Karte setzen?

Der zweite Band verschwendet keine Zeit und wirft einen direkt in die Action. Es ist keine Übertreibung, zu behaupten, dass er spannend von der ersten Seite ist. Dabei gibt es eine schöne Mischung aus Seeschlachten, Verfolgungsjagden durch die engen Gassen von Mesrée und heimlichen Aktionen bei Nacht und Nebel.

Wir lernen hier auch wieder alle möglichen interessanten Charaktere kennen, aber die liebgewonnenen Figuren aus dem ersten Band tauchen auch wieder auf. Vor allem Casims Entwicklung hat mich hier wieder beeindruckt, die Nebencharaktere können sich allerdings auch sehen lassen.

Vor allem das Ende hat es auch wieder in sich, weil eine überraschende Wendung die nächste jagt. Dabei kommt wie üblich der Humor nicht zu kurz, was einen aber nicht davon abhält, zu jedem Zeitpunkt mitzufiebern.

Der zweite Band übertrifft meiner Meinung nach sogar den ersten. Auf jeden Fall greift er alle Elemente auf, die diesen so gut gemacht haben und das Ende lässt mich den Abschlussband mit großer Vorfreude erwarten!

September 25

Piratengesindel: Aufbruch von Florian Clever

Kaufmannssohn Casims angenehmes Leben wird völlig auf den Kopf gestellt, als er aus seiner Heimat und damit aus seinem Leben des Müßiggangs fliehen muss. Schon bald muss er sich auf hoher See und an fremden Ufern mit Intrigen herumschlagen, die er sich vorher nicht hätte ausmalen können…

„Piratengesindel: Aufbruch“ erinnert mich im positivsten Sinne an die Abenteuergeschichten meiner Kindheit: Die raue See verspricht Gefahren in Form von Stürmen mit haushohen Wellen und PiratInnen, denen alle Mittel recht sind, aber auch Freiheit und große Schätze. Dieses Feeling wird hier perfekt eingefangen.

Dazu kommt, dass Casim ein sympathischer Protagonist ist. Obwohl am Anfang klar wird, dass er unreif ist und sich vor allen Anstrengungen drückt, kann mensch sich gut in ihn hineinversetzen und mit ihm mitfiebern. Gut gelungen ist auch das Tempo seiner Charakterentwicklung, weil es langsam genug ist, um glaubwürdig zu sein, aber schnell genug, um Fortschritte bemerkbar zu machen.

Gut gefallen haben mir auch die Kampfszenen. Weil Casim kein Krieger im traditionellen Sinne ist, geht es eher darum, um jeden Preis zu überleben und die Gegner mithilfe der Umgebung oder improvisierten Waffen zu überlisten, was besonders spannend ist.

Die Story selbst bleibt von Anfang bis Ende spannend und ist von vielen überraschenden Wendungen durchzogen. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf den nächsten Teil!