März 19

Kilian: Die letzten Rebellen von Liam Heymayr

Im zweiten Band der Reihe schließt sich Kilian den Schattendolchen an, einer Gruppe von Assassinen, die gegen die korrupten Radonier vorgehen.

Kilian ist immer noch ein starker Protagonist, der nun einmal kein 0815-Assassine ist, sondern seine eigene Persönlichkeit mitbringt, was ihn sehr sympathisch macht. Vor allem sein innerer Monolog macht es einem leicht, sich in ihn hineinzuversetzen, weil mensch seine Gedanken und Handlungen leicht nachvollziehen kann.

Aus dem ersten Band bekannte Nebencharaktere kommen leider nur am Rand vor, dafür lernt mensch Vernon und Kayle, über den hier nicht mehr verraten werden soll, (besser) kennen.

Die Handlung bleibt spannend und vor allem das Ende hat es in sich. Dass Kilian nun nicht mehr alleine arbeitet, bringt noch mehr Abwechslung in die Sache, weil sich ihm dadurch ganz neue Möglichkeiten für seinen Kampf gegen die Radonier bieten.

Schade ist nur, dass diese Episode schon wieder viel zu schnell vorbeigegangen ist. Diese Reihe hat auf jeden Fall noch viel Potential für interessante Handlungsstränge und ich freue mich auf den dritten Band.

Dezember 6

Kilian: Der letzte Assassine von Liam Heymayr

Nachdem Kilians Familie nach einem Verrat öffentlich hingerichtet worden ist, sinnt er auf Rache. Doch bald muss er feststellen, dass im Leben nun einmal nichts so kommt, wie man es plant…

„Der letzte Assassine“ ist ein vielversprechender Auftakt der Saga. Man lernt die Welt, den Konflikt und einige interessante Charaktere kennen, und obwohl die Handlung des Bandes in sich abgeschlossen ist und ein spannendes Finale präsentiert, möchte man danach noch mehr erfahren.

Kilian selbst ist ebenfalls eine interessante Persönlichkeit. Man trifft ihn praktisch am Tiefpunkt seines Lebens, sodass es einem nicht schwerfällt, mitzufühlen und seine Handlungen nachzuvollziehen. Auch seine eigentlichen Moralvorstellungen, was das Töten angeht, machen ihn zu einem ziemlich einzigartigen Protagonisten.

Dabei werden seine Aktionen und Attentate sehr flüssig beschrieben, sodass man das Gefühl bekommt, dass der Autor sich nicht nur viele Gedanken über die Taktik eines Assassinen, sondern auch die Umgebung, in der die Geschichte stattfindet, gemacht hat.

Mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist, dass die Antagonisten noch ein bisschen eindimensional wirken. Ich kann mir aber vorstellen, dass sich das in den Nachfolgebänden, in denen mehr Platz für die Hintergründe und Motivationen der Charaktere ist, noch ändern wird.