Neobiota: Das humane Relikt von Ryan Rockwell
In Neobiota: Das humane Relikt geht Paz‘ Überlebenskampf weiter. Scheinbar gerettet, muss sie erkennen, dass auf dem neuen Raumschiff etwas gehörig schiefläuft und sie eine Gefangene, kein Gast ist.
Wie schon im ersten Band ist sie eine interessante und gut gewählte Protagonistin. Sie ist keine Action-Heldin im klassischen Sinne und trifft keine kühl kalkulierten Entscheidungen, aber in Notsituationen kann sie über sich hinauswachsen.
Auch ihr Mitgefangener Ellis hat mir gut gefallen, gerade weil er sich mehr um sein eigenes Überleben kümmert als darum, das „Richtige“ zu tun und so einen Gegenpol zu Paz bildet.
Was mich ebenfalls beeindruckt hat, ist, wie die Spannung konstant aufrechterhalten worden ist. Es gibt kaum Atempausen für die Protagonist:innen und als Leser:in eilt mensch atemlos von Seite zu Seite, um zu erfahren, wie es weitergeht.
Ich kann auf jeden Fall sagen, dass mir der zweite Band sogar noch besser gefallen hat als der erste. Vor allem das Finale hat es hier noch einmal richtig in sich und macht mich gespannt auf die Fortsetzung von Paz‘ Abenteuern.