Juli 18

The Elder Scrolls: Der Seelenlord von Greg Keyes

Während Annaïg sich in den teuflischen Küchen Umbriels hocharbeitet und dort immer schlimmere Taten vollbringen muss, um die Fürsten zufriedenzustellen, wird Mere-Glim zu einem Idol der Untergrundbewegung auf der Insel. Auch Attrebus und Sul befinden sich auf einer gefährlichen Reise, auf der sie verzweifelt nach einer Möglichkeit suchen, Umbriel aufzuhalten…

Auch hier gibt es wieder ein sehr interessantes Worldbuilding, das sich zum Teil aus bestehender Elder Scrolls-Lore zusammensetzt und zum Teil für die beiden Bücher erfunden wurde. Vor allem die Beschreibung von Umbriel und dem Leben dort hat es mir angetan, auch wenn sie im zweiten Band keinen Überraschungseffekt mehr auf ihrer Seite hat.

Die Charakterentwicklung und vor allem wie Attrebus und Annaïg durch ihre Erlebnisse verändert worden sind, hat mir auch gut gefallen. Allerdings finde ich, dass mehr aus der Entfremdung zwischen ihr und Glim hätte werden sollen, weil sie sich nach einem sehr dramatischen Höhepunkt praktisch ins Nichts aufgelöst hat.

Auch der Plot um Mazgar und Brennus ist am Ende auf nichts hinausgelaufen und hätte gestrichen werden können. Colins Storyline hätte auch ein bisschen mehr Ausarbeitung verdient. Das ändert allerdings nicht daran, dass ich mich von der ersten bis zur letzten Seite unterhalten gefühlt und mitgefiebert habe.

Mit seinen sympathischen ProtagonistInnen, der spannenden Handlung und der farbenfrohen Welt verdient auch der zweite Teil eine Chance. Vor allem, dass er trotz des Erfolgs der Elder Scrolls-Reihe eine eigene Geschichte erzählt und nicht einfach einen Handlungsstrang aus einem Spiel kopiert, hat mich gefreut.

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VeröffentlichtJuli 18, 2021 von LilithCaedes in Kategorie "Uncategorized

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