The Witcher: Fluch der Krähen von Paul Tobin und Piotr Kowalski
Im dritten Band des Witcher-Comics bekommen Ciri und Geralt den Auftrag, eine Striege zu töten. Als dann jedoch Yennefer auftaucht und ihnen eine andere Mission anbietet, weichen sie von ihrem ursprünglichen Plan ab.
Zuallererst ist es schön, in Ciri und Yennefer zwei bekannte Gesichter zu sehen. Auch der Aufbau dieser Ausgabe erinnert an die Bücher, in denen häufiger Geschichten in Geschichten erzählt werden, wie es hier teilweise der Fall ist.
Allerdings ist das Tempo der Erzählung merkwürdig. Der Anfang zieht sich hin, es gibt zahlreiche Szenen, die leicht hätten gestrichen werden können, am Ende geht es mir aber viel zu schnell. Sowieso habe ich irgendwann das Gefühl bekommen, dass die erste Hälfte praktisch nur existiert, um die Charaktere alle paar Seiten in eine Badewanne zu stecken.
Das Ende hat es dann jedoch wieder in sich und wartet mit einer überraschenden Wendung auf. Auch die neuen Figuren, die hier auftreten, fügen sich gut in die Welt ein und wirken realistisch.
Auch der Zeichenstil hat mir mit seinen Details gut gefallen. Die Charaktere im Hintergrund und die Szenerien selbst sind ausgestaltet worden, was die Welt noch einmal um Einiges interessanter macht.