Mai 3

Eisige Kriege von Florian Clever

Dass Molovin nun in Borak gefangen ist, stellt sich bald als sein geringstes Problem heraus: Ein Eidbrecher, einer der fürchterlichen Magier Askeleons, streckt seine Klauen nach dem Weißen Kristall aus, mit dem er in der Lage wäre, den gesamten Norden einzunehmen.

Im zweiten Teil lernen wir auch den Protagonisten besser kennen. Fern von der Heimat wird er plötzlich mit anderen Gefahren konfrontiert, als er gewohnt ist, und durch seine Überlegungen kann mensch sich gut in ihn hineinversetzen.

Nur die Nebenfiguren aus dem ersten Teil geraten hier ein bisschen ins Hintertreffen und verlieren an Bedeutung. Dafür lernen wir aber auch andere Charaktere kennen, die die eisige Stimmung des Nordens aufzulockern wissen.

Besonders die große Schlacht auf dem See hat mir gefallen. Hier wird noch einmal aus dem Vollen geschöpft und beide Seiten werfen alles in die Waagschale, was ihnen zur Verfügung steht. Wie mensch es schon vom ersten Teil kennt, geht es in den Kämpfen nichts ums bloße Draufhauen, sondern auch um die Strategien dahinter.

Die Fortsetzung ist rundum stimmig und hat auch einige Überraschungen in petto. Begleitet wird das wie gewohnt von einem farbenfrohen und angenehmen Schreibstil, der das Buch wie im Flug vergehen lässt.

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VeröffentlichtMai 3, 2021 von LilithCaedes in Kategorie "Uncategorized

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