Kilian: Die letzten Rebellen von Liam Heymayr
Im zweiten Band der Reihe schließt sich Kilian den Schattendolchen an, einer Gruppe von Assassinen, die gegen die korrupten Radonier vorgehen.
Kilian ist immer noch ein starker Protagonist, der nun einmal kein 0815-Assassine ist, sondern seine eigene Persönlichkeit mitbringt, was ihn sehr sympathisch macht. Vor allem sein innerer Monolog macht es einem leicht, sich in ihn hineinzuversetzen, weil mensch seine Gedanken und Handlungen leicht nachvollziehen kann.
Aus dem ersten Band bekannte Nebencharaktere kommen leider nur am Rand vor, dafür lernt mensch Vernon und Kayle, über den hier nicht mehr verraten werden soll, (besser) kennen.
Die Handlung bleibt spannend und vor allem das Ende hat es in sich. Dass Kilian nun nicht mehr alleine arbeitet, bringt noch mehr Abwechslung in die Sache, weil sich ihm dadurch ganz neue Möglichkeiten für seinen Kampf gegen die Radonier bieten.
Schade ist nur, dass diese Episode schon wieder viel zu schnell vorbeigegangen ist. Diese Reihe hat auf jeden Fall noch viel Potential für interessante Handlungsstränge und ich freue mich auf den dritten Band.