Die Siegel Exaleiphons: Reenas Schatten von Janine Prediger
Als Reena ihr gewohntes Leben in der Armee verlassen muss, nachdem sie die Kontrolle über ihren „Schatten“, der sie schon seit der Kindheit begleitet, verloren hat, ahnt sie nicht, was für eine Kette von Ereignissen sie damit in Gang gesetzt hat. Plötzlich haben allerlei zwielichtige Gestalten Interesse an ihr und sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann…
Schon das Konzept dieses Buchs hat mich überzeugt. Es werden Elemente von Horror und Fantasy auf eine einzigartige Art und Weise vermischt, gleichzeitig wechseln sich Abschnitte, in denen man mehr über die Hintergründe erfährt, und Actionpassagen immer zum perfekten Zeitpunkt ab.
Die Handlung bietet einige Wendungen und es werden auch häufig frühere Passagen überraschend wieder aufgegriffen, sodass man am Ende das Gefühl bekommt, ein stimmiges Gesamtkonstrukt geliefert bekommen zu haben, das die Autorin gut durchdacht hat.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass das Ende ein bisschen zu plötzlich kommt, denn es hat meiner Meinung nach nicht genug Anspielungen auf diesen Plottwist gegeben, um ihn wirklich glaubhaft zu machen.
Interessant ist hingegen die Protagonistin, die einige Ecken und Kanten hat. Anfangs sorgt das dafür, dass man bei ihren Aussagen mehr als einmal die Augen verdreht, im Laufe der Geschichte wird man trotzdem von den Ereignissen, die ihr zustoßen, gefesselt und man fiebert bis zur letzten Seite gespannt mit.