Der düstere Baum von Linda Eicher
Molly, eine scheinbar normale Teenagerin, findet im Wald den besagte düsteren Baum, der von sich behauptet, ein verfluchter Prinz zu sein und sie dazu drängt, diesen Fluch zu lösen.
Die Ausgangssituation dieser Kurzgeschichte erinnert ein bisschen an ein Märchen und es sind im Rest der Story auch weitere Elemente davon zu finden. Gemischt wird das mit mehr oder weniger typischen Problemen einer Teenagerin, zum Beispiel die Beziehung zur Mutter, die einen neuen Freund hat.
Während die Prämisse interessant und das Ende sogar überraschend ist, hat mich der Schreibstil nicht immer überzeugt. Häufig fehlt die Tiefe, weil man keine Zeit hat, die Charaktere kennenzulernen. Auch die Hintergrundgeschichte kommt meiner Meinung nach zu kurz, da sie ebenfalls Potential hätte.