Ewig lockt der Android von Clark Clever
Erneut wird Soontown zum Opfer eines futuristischen Dramas, als Aliens ihren lange vorbereiteten Plan, an menschliche Opfer und deren DNA zu kommen, ausgerechnet bei der Spring Break Party in die Realität umsetzen.
Und wieder ist es eine Gruppe verrückter Stadtbewohner, mitten unten ihnen natürlich Ellen und Ricco, die versuchen, dagegen vorzugehen. Dabei trifft man allerlei Charaktere aus den vorherigen Bänden wieder, die nichts von ihrem Charme verloren haben und mit ihren Macken und Eigenheiten gut unterhalten.
Dass es sich hier um keine bierernste Science Fiction handelt, ist damit schon klar. Obwohl es der Handlung definitiv nicht an Spannung fehlt und man mit den Protagonisten mitfiebern kann, wird die ganze Sache mit Humor genommen. Das merkt man schon an der Art und Weise, wie die Außerirdischen die Menschen in ihre Fänge bekommen wollen, aber auch am humorvollen Schreibstil.
Sowieso wird hier mit einigen Klischees über das Leben in Amerika und die Außerirdische gespielt, was die Geschichte an einigen Stellen realitätsnah und an anderen komplett abgefahren erscheinen lässt.
Am Ende trifft man noch einmal auf alle liebgewonnen Charaktere, deren Handlungsstränge zufriedenstellend abgeschlossen werden und bekommt natürlich auch die Auflösung des Rätsels, das die Reihe von Anfang an begleitet hat. Alles in allem ist „Ewig lockt der Android“ ein würdiger Abschluss der Saga, der all ihre Stärken noch einmal aufgreift.